Amateurfunk hat seine eigene Sprache. Abkürzungen wie QSO, SSB, SWR, POTA oder FT8 sind für erfahrene Funkamateure selbstverständlich, können für Einsteiger aber zunächst ziemlich kryptisch wirken.
Unser Lexikon soll dabei helfen. Die Erklärungen sind bewusst verständlich gehalten und richten sich ausdrücklich auch an Menschen, die noch keine Amateurfunklizenz besitzen.

Dieses Lexikon befindet sich im kontinuierlichen Aufbau. Es wird laufend um weitere Begriffe, Abkürzungen und technische Fachausdrücke aus der Welt des Amateurfunks ergänzt. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen.

A

Ablage
Frequenzunterschied zwischen Ein- und Ausgabefrequenz eines Relais. Im 2-m-Band beträgt die klassische Relaisablage häufig 600 kHz.
AFU
Gebräuchliche Abkürzung für Amateurfunk.
AGC
Automatic Gain Control. Automatische Verstärkungsregelung eines Empfängers, die starke und schwache Signale auf einen besser nutzbaren Pegel bringt.
ALC
Automatic Level Control. Regelschaltung im Sender, die unter anderem die Ansteuerung der Endstufe begrenzt.
AM
Amplitudenmodulation. Modulationsart, bei der die Amplitude des Hochfrequenzträgers entsprechend dem Nutzsignal verändert wird.
Amateurfunkdienst
International anerkannter Funkdienst zur eigenen Ausbildung, zur Kommunikation zwischen Funkamateuren und für technische Untersuchungen.
Antennengewinn
Maß für die Richtwirkung einer Antenne gegenüber einer definierten Referenzantenne. Typische Angaben erfolgen in dBi oder dBd.
Antennenkoppler
Gerät zur Anpassung der Impedanz zwischen Sender, Speiseleitung und Antennensystem. Umgangssprachlich häufig Antennentuner genannt.
APRS
Automatic Packet Reporting System. Digitales Amateurfunksystem zur Übertragung beispielsweise von Positions-, Wetter- und Telemetriedaten.
ATV
Amateur Television. Übertragung von Fernsehbildern über Amateurfunkfrequenzen.

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B

Bake
Automatisch arbeitende Funkstation, die ein definiertes Signal aussendet. Baken werden unter anderem zur Beobachtung von Ausbreitungsbedingungen verwendet.
Balun
Bauteil zur Anpassung zwischen symmetrischen und unsymmetrischen Hochfrequenzsystemen. Der Name leitet sich von „balanced–unbalanced“ ab.
Band
Frequenzbereich, der dem Amateurfunk ganz oder teilweise zugewiesen ist, beispielsweise das 80-m-, 20-m-, 2-m- oder 70-cm-Band.
Bandplan
International bzw. national abgestimmte Empfehlung zur sinnvollen Nutzung der Amateurfunkbänder durch unterschiedliche Betriebsarten und Bandbreiten.
Bandöffnung
Zeitraum mit besonders günstigen Ausbreitungsbedingungen, durch die Funkverbindungen über ungewöhnlich große Entfernungen möglich werden.
Beam
Englischer Sammelbegriff für eine Richtantenne, beispielsweise eine Yagi.
Beverage-Antenne
Lange, meist niedrig über dem Boden gespannte Richtantenne, die vor allem als Empfangsantenne auf den unteren Kurzwellenbändern eingesetzt wird.
BK
Abkürzung für „Break“. Wird insbesondere in CW verwendet, um die Gegenstation zur unmittelbaren Übernahme des Funkverkehrs aufzufordern.

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C

C4FM
Digitale Modulationsart mit vier Frequenzzuständen. Im Amateurfunk vor allem durch Yaesu System Fusion bekannt.
Call
Kurzform für Callsign, also das Rufzeichen einer Amateurfunkstation.
CAT
Computer Aided Transceiver. Schnittstelle bzw. Steuerverfahren zur Bedienung eines Funkgerätes durch einen Computer.
CEPT
Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation. CEPT-Regelungen erleichtern Funkamateuren unter bestimmten Voraussetzungen den vorübergehenden Betrieb im Ausland.
Codeplug
Programmierdatensatz eines Digitalfunkgerätes. Er kann Frequenzen, Relais, Talkgroups, Kontakte, Zonen und weitere Einstellungen enthalten.
Color Code
Parameter bei DMR, der eine Selektionsfunktion erfüllt. Für die Nutzung eines DMR-Relais muss der passende Color Code eingestellt sein.
Contest
Amateurfunkwettbewerb. Innerhalb eines festgelegten Zeitraums sollen nach bestimmten Regeln möglichst viele oder besonders wertvolle Funkverbindungen erreicht werden.
CQ
Allgemeiner Anruf. Mit „CQ“ signalisiert eine Station, dass sie einen Funkpartner sucht.
CTCSS
Continuous Tone Coded Squelch System. Sehr tiefer Pilotton, der unter anderem zur gezielten Öffnung von Relais verwendet wird.
Cubical Quad
Richtantenne aus einem oder mehreren annähernd quadratischen Schleifenelementen. Mehrere Elemente können ähnlich einer Yagi zu einer stark gerichteten Antenne kombiniert werden.
CW
Continuous Wave. Im Amateurfunk übliche Bezeichnung für Morsetelegrafie.

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D

dB
Dezibel. Logarithmisches Maß zur Beschreibung eines Verhältnisses, beispielsweise von Leistungen, Verstärkungen oder Dämpfungen.
dBd
Angabe des Antennengewinns gegenüber einem Halbwellendipol. 0 dBd entsprechen ungefähr 2,15 dBi.
dBi
Angabe des Antennengewinns gegenüber einem theoretischen isotropen Kugelstrahler.
dBm
Absolute Leistungsangabe bezogen auf 1 Milliwatt. 0 dBm entsprechen 1 mW, 30 dBm entsprechen 1 Watt.
Digipeater
Digital arbeitende Relaisstation, die Datenpakete empfängt und weiterleitet. Der Begriff ist besonders aus Packet Radio und APRS bekannt.
Dipol
Grundform einer symmetrischen Antenne aus zwei Strahlerhälften. Ein resonanter Halbwellendipol besitzt insgesamt ungefähr die Länge einer halben Wellenlänge.
DMR
Digital Mobile Radio. Digitales Funkverfahren, das im Amateurfunk unter anderem mit Relais, Talkgroups, Color Codes und zwei Zeitschlitzen genutzt wird.
Doppler-Effekt
Änderung der wahrgenommenen Frequenz durch Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger. Besonders beim Satellitenfunk relevant.
Doppelzepp
Symmetrisch gespeiste Drahtantenne, die häufig über eine Zweidraht- oder Hühnerleiter und einen Antennenkoppler betrieben wird.
D-Star
Digitales Sprach- und Datensystem für den Amateurfunk. D-Star ermöglicht neben lokalem Funkbetrieb auch die Vernetzung von Relais und Gateways.
Dummy Load
Künstliche HF-Last, meist mit 50 Ohm. Sie nimmt die Sendeleistung auf, ohne sie über eine Antenne abzustrahlen, und dient beispielsweise für Messungen.
Duplex
Betriebsweise mit unterschiedlichen Sende- und Empfangsfrequenzen. Typisches Beispiel ist der Betrieb über ein Relais.
DX
Bezeichnung für Funkverbindungen über große Entfernungen. Was als DX gilt, hängt teilweise vom verwendeten Frequenzbereich ab.
DXCC
Bekanntes Amateurfunkdiplomprogramm, bei dem bestätigte Funkverbindungen mit verschiedenen DXCC-Gebieten gesammelt werden.
DXpedition
Amateurfunkexpedition zu einem funktechnisch interessanten, selten aktivierten oder schwer erreichbaren Gebiet.

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E

EchoLink
System zur Verbindung von Amateurfunkstationen und Relais über das Internet.
EIRP
Equivalent Isotropically Radiated Power. Effektive Strahlungsleistung eines Systems bezogen auf einen isotropen Strahler.
EME
Earth-Moon-Earth. Funkverbindungen, bei denen der Mond als passiver Reflektor für Funksignale verwendet wird. Auch „Moonbounce“ genannt.
Endstufe
Leistungsverstärker hinter dem Sender bzw. Transceiver, mit dem die abgegebene HF-Leistung erhöht wird.
ERP
Effective Radiated Power. Effektive Strahlungsleistung bezogen auf einen Halbwellendipol.

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F

Fading
Schwankung der empfangenen Signalstärke durch sich verändernde Ausbreitungsbedingungen oder Mehrwegeausbreitung.
FM
Frequenzmodulation. Betriebsart, bei der die Frequenz des Trägers entsprechend dem Nutzsignal verändert wird. Auf 2 m und 70 cm sehr verbreitet.
FT4
Digitale Betriebsart aus der WSJT-X-Familie. Ähnlich FT8, jedoch mit kürzeren Übertragungszyklen.
FT8
Sehr verbreitete digitale Betriebsart für schwache Signale. Die Kommunikation erfolgt in zeitlich synchronisierten kurzen Übertragungssequenzen und ermöglicht Funkverbindungen auch bei sehr niedrigen Signalpegeln.
Full Duplex
Gleichzeitiges Senden und Empfangen auf unterschiedlichen Frequenzen.

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G

Gain
Englischer Begriff für Gewinn bzw. Verstärkung. Bei Antennen beschreibt Gain die Richtwirkung gegenüber einer Referenzantenne.
Gateway
Übergang zwischen unterschiedlichen Kommunikationssystemen oder Netzen.
Grayline
Bereich entlang der Tag-Nacht-Grenze der Erde. Rund um Sonnenauf- und Sonnenuntergang können dort auf Kurzwelle besondere Ausbreitungsbedingungen auftreten.
Grid Locator
Internationales System zur Angabe der geografischen Position einer Amateurfunkstation. Auch Maidenhead Locator genannt.
Groundplane
Vertikalantenne, deren Gegengewicht häufig aus mehreren radial angeordneten Leitern besteht.

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H

HAMNET
Von Funkamateuren betriebenes digitales Hochgeschwindigkeitsnetz auf Amateurfunkfrequenzen. Es basiert weitgehend auf IP-Technik und verbindet Amateurfunkstandorte miteinander.
Handfunkgerät
Kompaktes tragbares Funkgerät mit Akku und meist direkt montierter Antenne.
HF
High Frequency. Internationaler Begriff für den Frequenzbereich von 3 bis 30 MHz und damit die klassische Kurzwelle.
Hotspot
Kleine persönliche Funkzugangsstelle, die ein Digitalfunkgerät über eine kurze Funkstrecke mit einem Netzwerk verbindet.
Hühnerleiter
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine symmetrische Zweidraht-Speiseleitung mit großem Leiterabstand und vergleichsweise geringer Dämpfung.

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I

Impedanz
Wechselstromwiderstand eines elektrischen Systems. In vielen Amateurfunkanlagen werden Sender, Kabel und Antennen auf 50 Ohm ausgelegt.
Intermodulation
Entstehung unerwünschter Mischprodukte aus mehreren Signalen in nichtlinearen Bauteilen oder Verstärkern.
IOTA
Islands on the Air. Internationales Amateurfunkprogramm, bei dem Funkverbindungen mit Inseln und Inselgruppen gesammelt werden.
Isotropstrahler
Theoretische punktförmige Antenne, die ihre Leistung gleichmäßig in alle Raumrichtungen abstrahlt. Sie dient als Referenz für Angaben in dBi.

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J

J-Antenne
Vertikal polarisierte Antenne, häufig für UKW. Sie besteht typischerweise aus einem Halbwellenelement mit angepasstem Viertelwellenabschnitt.
JS8Call
Digitale Amateurfunk-Betriebsart und Software für textbasierte Kommunikation auch bei schwachen Signalen.

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K

Koaxialkabel
Unsymmetrische Hochfrequenzleitung aus Innenleiter, Isolierung, Außenleiter bzw. Schirm und Mantel. Im Amateurfunk sind 50-Ohm-Kabel üblich.
Kurzwelle
Frequenzbereich von 3 bis 30 MHz. Durch ionosphärische Ausbreitung sind weltweite Funkverbindungen möglich.

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L

LNA
Low Noise Amplifier. Rauscharmer Vorverstärker, der insbesondere bei UKW-, Satelliten- und Mikrowellenbetrieb eingesetzt wird.
Logbuch
Aufzeichnung geführter Funkverbindungen. Typische Angaben sind Datum, Uhrzeit, Rufzeichen, Frequenz, Betriebsart und Signalrapport.
Long Path
Funkweg zwischen zwei Stationen über die längere Strecke um die Erde. Gegenstück zum Short Path.

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M

Maidenhead Locator
International gebräuchliches System zur geografischen Positionsangabe einer Amateurfunkstation. Siehe auch Grid Locator.
Matching
Anpassung von Impedanzen, beispielsweise zwischen Antenne, Speiseleitung und Sender.
Mobilbetrieb
Amateurfunkbetrieb aus einem Fahrzeug oder während der Bewegung.
Multimode-Relais
Relaisstation, die mehrere analoge oder digitale Betriebsarten unterstützen kann.
MUF
Maximum Usable Frequency. Höchste Frequenz, die für einen bestimmten Funkweg unter gegebenen ionosphärischen Bedingungen noch nutzbar ist.

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N

Notfunk
Einsatz amateurfunktechnischer Mittel zur Unterstützung der Kommunikation bei Notfällen, Katastrophen oder beim Ausfall regulärer Kommunikationswege.
NVIS
Near Vertical Incidence Skywave. Kurzwellenverfahren mit sehr steiler Abstrahlung zur regionalen Kommunikation über die Ionosphäre.

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O

OM
Traditionelle Anrede unter Funkamateuren. Ursprünglich aus dem Englischen „Old Man“, heute unabhängig vom tatsächlichen Alter gebräuchlich.
OSCAR
Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio. Bezeichnung, die vielen Amateurfunksatelliten zugeteilt wird.

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P

Packet Radio
Digitales Datenfunkverfahren, bei dem Informationen paketweise über Amateurfunk übertragen werden.
Pile-up
Situation, bei der sehr viele Stationen gleichzeitig versuchen, eine begehrte Station zu erreichen.
Polarisation
Ausrichtung des elektrischen Feldes einer Funkwelle. Häufig werden horizontale, vertikale oder zirkulare Polarisation verwendet.
Portabelbetrieb
Amateurfunkbetrieb von einem vorübergehend genutzten Standort. Häufig mit dem Rufzeichenzusatz „/p“ gekennzeichnet.
POTA
Parks on the Air. Amateurfunkprogramm, bei dem Funkamateure ausgewiesene Parks aktivieren bzw. Verbindungen mit solchen Aktivierungen sammeln.
PSK31
Schmalbandige digitale Betriebsart für textbasierte Funkverbindungen auf Kurzwelle.
PTT
Push To Talk. Taste bzw. Steuersignal, mit dem ein Funkgerät vom Empfang auf Sendung geschaltet wird.

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Q

QRM
Q-Gruppe für Störungen durch andere Funkstationen bzw. künstlich erzeugte Funkstörungen.
QRN
Q-Gruppe für atmosphärische bzw. natürliche Funkstörungen.
QRP
Amateurfunkbetrieb mit geringer Sendeleistung.
QRZ?
Q-Gruppe mit der Bedeutung „Wer ruft mich?“.
QSL
Bestätigung des Empfangs bzw. einer Funkverbindung.
QSL-Karte
Schriftliche Bestätigung einer Funkverbindung, traditionell als gedruckte Karte.
QSO
Funkverbindung zwischen Amateurfunkstationen.
QSY
Q-Gruppe für einen Frequenzwechsel.

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R

Rapport
Beurteilung des empfangenen Signals. Bei Sprechfunk häufig nach dem R-S-System, bei CW nach dem RST-System.
Reflektor
Im Digitalfunk Bezeichnung für einen virtuellen Zusammenschlusspunkt. Bei Antennen bezeichnet Reflektor dagegen ein parasitäres Element einer Richtantenne.
Relais
Automatische Funkstelle, die ein empfangenes Signal auf einer anderen Frequenz wieder aussendet und dadurch die Reichweite vergrößern kann.
Repeater
Englischer Begriff für Relaisstation.
Richtantenne
Antenne, die einen wesentlichen Teil ihrer Energie bevorzugt in eine bestimmte Richtung abstrahlt bzw. aus dieser Richtung empfängt.
Rotor
Motorischer Antennendreher zur Ausrichtung einer Richtantenne.
RST
System zur Signalbeurteilung. R steht für Lesbarkeit, S für Signalstärke und T bei Telegrafie für Tonqualität.
RTTY
Radio Teletype. Klassisches digitales Fernschreibverfahren.
Rufzeichen
Eindeutige Kennung einer Amateurfunkstation bzw. eines Funkamateurs.

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S

S-Meter
Anzeige am Empfänger zur relativen Beurteilung der empfangenen Signalstärke.
SDR
Software Defined Radio. Funktechnik, bei der wesentliche Funktionen der Signalverarbeitung digital bzw. durch Software realisiert werden.
Short Path
Kürzester Großkreisweg zwischen zwei Funkstationen auf der Erde.
Simplex
Funkbetrieb, bei dem beide Stationen auf derselben Frequenz senden und empfangen.
Skip
Begriff aus der ionosphärischen Ausbreitung für den Funkweg bzw. Bereich, in dem eine Raumwelle wieder zur Erde zurückkehrt.
SOTA
Summits on the Air. Amateurfunkprogramm zur Aktivierung ausgewiesener Berggipfel.
Sporadic-E
Ausbreitungsphänomen durch stark ionisierte Bereiche in der E-Schicht. Es ermöglicht besonders auf 10 m und 6 m, gelegentlich auch auf 2 m, große Reichweiten.
Split
Betrieb, bei dem eine Station auf einer Frequenz sendet und auf einer anderen empfängt.
SSB
Single Sideband. Einseitenbandmodulation und eine der wichtigsten Sprachbetriebsarten auf Kurzwelle.
SVXLink
Softwarebasiertes System zur Steuerung und Vernetzung von Amateurfunkrelais und Funkknoten.
SWR
Standing Wave Ratio, deutsch Stehwellenverhältnis. Maß für die Anpassung zwischen Speiseleitung und Antenne. Ein SWR von 1:1 entspricht idealer Anpassung.
SWL
Short Wave Listener. Funkhörer, der Funkverkehr empfängt und beobachtet.

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T

Talkgroup
Virtuelle Gesprächsgruppe in digitalen Funknetzen, insbesondere bei DMR.
Telemetrie
Automatische Übertragung von Mess- und Betriebsdaten, beispielsweise von Satelliten, Relais oder Baken.
Timeslot
Zeitschlitz. DMR verwendet zwei Zeitschlitze, wodurch auf einem Funkkanal zwei getrennte Kommunikationswege möglich sind.
Transceiver
Kombination aus Sender und Empfänger in einem Gerät.
Transverter
Frequenzumsetzer, mit dem ein vorhandener Transceiver auf einem anderen Frequenzband betrieben werden kann.
TRX
Gebräuchliche Abkürzung für Transceiver.

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U

UHF
Ultra High Frequency. Frequenzbereich von 300 MHz bis 3 GHz. Das 70-cm-Amateurfunkband liegt im UHF-Bereich.
UKW
Ultrakurzwelle. Im Amateurfunk besonders mit dem 2-m- und 70-cm-Band verbunden.
Unun
Impedanztransformator zwischen zwei unsymmetrischen Systemen. Die Bezeichnung stammt von „unbalanced–unbalanced“.

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V

Vertikalantenne
Antenne mit überwiegend vertikaler Polarisation. Häufig im Mobilfunk sowie auf 2 m und 70 cm eingesetzt.
VFO
Variable Frequency Oscillator. Einstellbarer Oszillator bzw. heute allgemein die frei einstellbare Arbeitsfrequenz eines Transceivers.
VHF
Very High Frequency. Frequenzbereich von 30 bis 300 MHz. Das 2-m-Amateurfunkband liegt im VHF-Bereich.

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W

Watt
Einheit der Leistung. Die Ausgangsleistung eines Amateurfunksenders wird üblicherweise in Watt angegeben.
Wellenlänge
Räumliche Länge einer vollständigen elektromagnetischen Schwingung. Je höher die Frequenz, desto kürzer die Wellenlänge.
WSPR
Weak Signal Propagation Reporter. Digitales Verfahren zur Untersuchung von Ausbreitungsbedingungen mit sehr schwachen Sendesignalen.
WSJT-X
Softwarepaket für digitale Weak-Signal-Betriebsarten wie FT8 und FT4.

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X

X-Band
Bezeichnung für einen Mikrowellen-Frequenzbereich um mehrere Gigahertz. Teile davon werden auch für Amateurfunk- und Satellitenanwendungen genutzt.
XYL
Traditionelle Amateurfunkabkürzung für Ehefrau bzw. Partnerin eines Funkamateurs.

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Y

Yagi
Weit verbreitete Richtantenne aus einem gespeisten Element, einem Reflektor und einem oder mehreren Direktoren.
Yagi-Uda-Antenne
Vollständige Bezeichnung der meist kurz „Yagi“ genannten Richtantenne. Benannt nach Hidetsugu Yagi und Shintaro Uda.

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Z

Zeitschlitz
Zeitlich definierter Abschnitt eines digitalen Übertragungsverfahrens. Bei DMR werden zwei Timeslots auf demselben HF-Kanal verwendet.
Zirkulare Polarisation
Polarisation, bei der sich die Richtung des elektrischen Feldes während der Ausbreitung dreht. Sie wird unter anderem beim Satellitenfunk eingesetzt.
ZS6BKW
Mehrband-Drahtantenne auf Grundlage einer optimierten G5RV-ähnlichen Konstruktion. Sie verwendet einen definierten symmetrischen Speiseleitungsabschnitt und kann auf mehreren Amateurfunkbändern betrieben werden.

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