E38: POTA-Aktivierung bei bestem Spätsommerwetter

Am Sonntag, den 6. September 2026, hieß es für Oli, DO4OS, und René, DM2WG: Funkgeräte und Antennen einpacken und raus an die frische Luft!

Ziel der beiden war eine POTA-Aktivierung im Naturpark Lauenburgische Seen, der bei Parks on the Air unter der Referenz DE-0100 geführt wird.  

Das Wetter hätte dafür kaum besser sein können: Sonnenschein und rund 25 Grad. Eine Übernachtung war diesmal nicht geplant, also ging es mit dem Auto zum Aktivierungsort und nach dem Funkbetrieb wieder zurück.

Mit FT-891 und T2LT auf 15 Meter

Für den Kurzwellenbetrieb hatten Oli und René einen Yaesu FT-891 und eine T2LT-Antenne für das 15-Meter-Band dabei.

Gefunkt wurde auf Kurzwelle ausschließlich in SSB auf 15 Metern. Zusätzlich war ein Yaesu FTM-6000E mit einer weiteren T2LT für das 2-Meter-Band dabei, sodass auch FM-Betrieb auf 2 Meter möglich war.

Die Ausbreitungsbedingungen meinten es diesmal allerdings nicht ganz so gut mit den beiden. Am Ende standen 10 QSOs im Log.

Aber manchmal sind es eben nicht die möglichst großen Zahlen, die einen gelungenen Funktag ausmachen. Bei bestem Wetter draußen sein, gemeinsam eine Station aufbauen und Amateurfunk mitten in der Natur betreiben – genau darum geht es schließlich auch.

Und mit 10 QSOs war die für eine POTA-Aktivierung erforderliche Mindestzahl sogar exakt erreicht.  

Einer hat allerdings gefehlt …

Eigentlich hätte die Mannschaft durchaus noch Verstärkung gebrauchen können.

Doch Karsten, DO7ABC, war gerade frisch aus „Malle“ zurück und hatte offenbar andere Prioritäten: Statt Funkgerät und Antenne entschied er sich dafür, erst einmal seinen Koffer auszupacken.

Nun ja, Karsten …

Dieser Vorgang wurde innerhalb des OV selbstverständlich mit der gebotenen Ernsthaftigkeit zur Kenntnis genommen. Über mögliche interne Sanktionen wird noch beraten.

Eine Gelegenheit zur Wiedergutmachung bei der nächsten gemeinsamen Aktivität wird sich sicherlich finden.

Was ist eigentlich POTA?

POTA steht für „Parks on the Air“. Die Idee dahinter ist ziemlich einfach: Funkamateure verlassen ihr heimisches Shack, nehmen eine portable Funkstation mit und machen aus ausgewiesenen Parks heraus Funkbetrieb.

Der Funkamateur im Park wird dabei Activator genannt. Funkamateure, die eine solche Station von irgendwo anders aus arbeiten, heißen Hunter. Für eine erfolgreiche Aktivierung werden mindestens 10 QSOs benötigt.  

POTA verbindet damit Amateurfunk, portable Technik und Natur – und zeigt sehr schön, dass man für unser Hobby nicht immer im heimischen Shack sitzen muss.

Danke an Oli DO4OS und René DM2WG für die Aktivität – und Karsten DO7ABC: Beim nächsten Mal ist der Koffer hoffentlich schon ausgepackt!

Vielleicht hast du beim Lesen ja selbst Lust bekommen, einmal bei einem Contest, Fieldday oder einer aktivierung dabei zu sein?

Dann melde dich gerne bei uns! Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob du bereits eine Amateurfunklizenz hast oder nicht. Amateurfunk lebt vom Mitmachen, Ausprobieren und voneinander Lernen.

Wir freuen uns über jeden, der neugierig ist, einmal über unsere Schulter schauen oder selbst erleben möchte, was bei einem Contest oder Fieldday eigentlich passiert.

Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Wir erklären gerne, zeigen unsere Technik und helfen beim Einstieg in dieses vielseitige Hobby.

Einfach vorbeikommen, kennenlernen und Amateurfunk erleben – bei E38 bist du herzlich willkommen!

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert